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Der PCF-Zinseszinsrechner für Ihre  Investment  Prognose

Wie funktioniert der Zinseszinsrechner?

Der Zinseszinsrechner zeigt Ihnen, wie sich Ihr Vermögen über die Zeit entwickelt, wenn Sie einmalig ein Startkapital anlegen und zusätzlich monatlich sparen. Das Besondere am Zinseszins: Erträge, die Ihr Kapital erwirtschaftet, werden wieder mit angelegt und erzielen selbst wieder Erträge. Dadurch wächst Ihr Vermögen nicht gleichmäßig, sondern beschleunigt – je länger Sie dabei bleiben, desto größer wird der Effekt. Ohne Anmeldung, ohne Datenweitergabe, ohne versteckte Kosten.

Eltern und Tochter

So nutzen Sie den Rechner in drei Schritten

1. Ausgangslage eingeben

Tragen Sie Ihr vorhandenes Startkapital und Ihre monatliche Sparrate ein. Beide Felder dürfen auch 0 sein, je nachdem, ob Sie eine Einmalanlage oder einen reinen Sparplan berechnen möchten.

2. Erwartungen festlegen

Geben Sie Ihre erwartete jährliche Rendite, die jährlichen Kosten (z. B. die TER eines ETF) und die Anlagedauer in Jahren an.

3. Feinheiten & Ergebnis

Aktivieren Sie bei Bedarf Dynamik und Steuer. Lesen Sie oben rechts Ihr Endvermögen sowie die Aufteilung in Einzahlungen und Erträge ab.

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Bauer in Greenfield

Wie interpretiere ich die Ergebnisse richtig?

Das Ergebnis teilt sich in drei Kennzahlen: Einzahlungen sind die Summe aus Startkapital und allen monatlichen Sparraten – also das Geld, das tatsächlich aus Ihrer Tasche kommt. Der Ertrag ist der Teil, den der Zinseszins hinzugefügt hat. Zusammen ergeben sie das Endvermögen. Gut zu sehen ist der Effekt im Diagramm: Der blaue Balkenanteil (Einzahlungen) wächst gleichmäßig, der orange Anteil (Erträge) nimmt mit den Jahren überproportional zu.

Ist die Steuer aktiviert, weist der Rechner zusätzlich das Netto-Endvermögen nach Abzug der Steuer beim Verkauf aus. Beachten Sie außerdem den Hinweis zur Kaufkraft: Er rechnet das Endvermögen mit 2 % Inflation auf heutige Kaufkraft herunter und zeigt so, was Ihr Vermögen in „heutigem Geld" wert wäre.

Wichtig: Alle Werte beruhen auf Ihren Annahmen. Die erwartete Rendite ist keine Garantie – gerade bei Aktien schwankt sie von Jahr zu Jahr teils erheblich. Sehen Sie die Ergebnisse daher als Orientierung, nicht als sichere Vorhersage, und rechnen Sie ruhig mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Renditen durch.

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Häufig gestellte Fragen

  • Von Zinseszins spricht man, wenn nicht nur Ihr eingezahltes Kapital verzinst wird, sondern auch die bereits gutgeschriebenen Erträge. Diese Erträge erwirtschaften in den Folgejahren selbst wieder Erträge – Ihr Kapital verzinst also sich selbst.

    Ein Beispiel: Legen Sie 1.000 € zu 5 % an, erhalten Sie im ersten Jahr 50 € Zinsen. Im zweiten Jahr werden nicht nur die 1.000 €, sondern 1.050 € verzinst – also 52,50 €. Über viele Jahre führt dieser Effekt zu einem exponentiellen, sich selbst beschleunigenden Wachstum. Deshalb ist Zeit der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau.

  • Der Zeitraum ist der wichtigste Hebel überhaupt, weil der Zinseszinseffekt erst über viele Jahre seine volle Wirkung entfaltet. Der größte Teil des Vermögens entsteht typischerweise in den letzten Jahren der Laufzeit.

    Beispiel: 250 € monatlich bei 6 % Rendite ergeben nach 10 Jahren rund 41.000 €, nach 20 Jahren rund 114.000 € und nach 30 Jahren bereits rund 245.000 €. Sie verdoppeln die Sparzeit, aber das Ergebnis vervielfacht sich.

  • Breit gestreute Aktien-ETFs – etwa auf den MSCI World oder den FTSE All-World – haben langfristig historisch rund 6 bis 8 % pro Jahr vor Kosten und Steuern erzielt. Als vorsichtige Planungsgröße rechnen viele mit 6 %, optimistischer mit 7–8 %.

    Entscheidend ist: Diese Werte sind langfristige Durchschnitte. In einzelnen Jahren sind sowohl deutlich höhere Gewinne als auch zweistellige Verluste möglich. Je kürzer Ihr Anlagehorizont, desto größer das Risiko, dass Sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen müssen. Für Aktien-ETFs gilt daher ein Anlagehorizont von mindestens 10–15 Jahren als sinnvoll.

  • Ja, ETF-basierter Vermögensaufbau ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Wir erstellen kosteneffiziente Portfolios passend zu Ihrer Lebenssituation.

  • Mit der Dynamik erhöht der Rechner Ihre monatliche Sparrate zu Beginn jedes neuen Jahres automatisch um einen festen Prozentsatz. Aktivieren Sie die Checkbox und tragen Sie z. B. 5 % ein, steigt eine Sparrate von 250 € im zweiten Jahr auf 262,50 €, im dritten auf rund 275,60 € und so weiter.

     

    Das ist sinnvoll, weil Ihr Einkommen im Laufe des Berufslebens meist steigt und die Inflation die Kaufkraft mindert. Eine dynamische Sparrate sorgt dafür, dass Ihr realer Sparbeitrag nicht schleichend an Wert verliert und beschleunigt den Vermögensaufbau spürbar.

  • Ist diese Option aktiv, zieht der Rechner die deutsche Abgeltungsteuer auf Ihre Erträge ab: 25 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und – falls gewählt – Kirchensteuer (8 % oder 9 %). Daraus ergibt sich ein effektiver Steuersatz von 26,375 % bis 28,0 %.

    Zusätzlich berücksichtigt der Rechner die Teilfreistellung je nach Anlageart (z. B. 30 % steuerfrei bei Aktienfonds), den Sparerpauschbetrag von 1.000 € sowie optional die 62/12-Regel (Halbeinkünfteverfahren): Bei bestimmten fondsgebundenen Versicherungen mit mindestens 12 Jahren Laufzeit und Auszahlung ab 62 Jahren ist nur die Hälfte der Erträge steuerpflichtig. Das Ergebnis erscheint dann als Netto-Endvermögen. Vereinfachend wird die Steuer als Verkaufsbesteuerung am Laufzeitende gerechnet; die jährliche Vorabpauschale ist nicht abgebildet.

  • Das hängt vom Zinssatz bzw. der Rendite und der Laufzeit ab. Bei einer Einmalanlage von 10.000 € ohne weitere Einzahlungen ergeben sich – dank Zinseszins – je nach Anlageform folgende Erträge (reine Zinsen bzw. Kursgewinne, vor Steuern):
     

    Rendite Berechnung.png

    Sie sehen: Auf dem Tagesgeldkonto bleibt der Ertrag überschaubar, während breit gestreute Aktien-ETFs über lange Zeiträume ein Vielfaches erwirtschaften können, allerdings mit entsprechendem Kursrisiko. Rechnen Sie Ihre eigene Situation am besten oben im Rechner durch, inklusive monatlicher Sparrate.

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